Nach langem Warten und vielen Vorbereitungen im alten Jahr war es endlich so weit. Am 27. Dezember startete die neueste Ausgabe des Neujahrslagers an der Lenk. Das Chalet Bödeli wurde für die anrückende Skiclubschar bereitgemacht, auf dem Berg waren die Pisten bereits fleissig befahren und das Küchenteam traf mit voll beladenen Autos ein.
Gegen Abend stimmte man sich im Tippi auf eine gemütliche Lagerwoche ein, bevor im Bödeli die obligaten Älplermagronen zum Znacht auf den Tisch kamen. Die jüngeren Teilnehmer machten anschliessend einen kurzen Ausgangscheck im Dorf, während andere den Abend gemütlich mit dem einen oder anderen Glas Appenzeller ausklingen liessen.
Am nächsten Morgen konnte sich unser neuestes OK-Mitglied Simon gleich von seiner besten Seite zeigen und zauberte ein hervorragendes Frühstück. Auch das Wetter spielte bestens mit, weshalb nicht lange getrödelt wurde. Kurz nach halb zehn waren bereits alle auf den Pisten unterwegs. Um elf Uhr traf man sich wie gewohnt zum traditionellen 11i-Schuss, bevor nochmals ein paar gemeinsame Abfahrten folgten und danach individuell ein Platz fürs Zmittag gesucht wurde.
Am Abend ging es nicht direkt zurück ins Dorf. Nach Pistenschluss wurden wir im Lucky Luke mit einem feinen Fondue verwöhnt und konnten dort mit 54 Personen einen gemütlichen Abend verbringen. Die Fackelabfahrt, von den einen geliebt und von den anderen eher gefürchtet, durfte natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen. Mit vielen schönen Erinnerungsfotos – und vielleicht dem einen oder anderen weniger schönen Wachsfleck – erreichten wir später sicher das Tal. Wie es sich gehört, zog es einige noch in den Ausgang, während es sich der Rest im Chalet gemütlich machte.
Am Montag, dem 29., stand der Metsch-Tag auf dem Programm. Das Jammern über die vielen Leute begann bereits beim Frühstück und sollte sich im Verlauf des Tages bestätigen.
«Es ist einfach nicht dasselbe – der Skiclub Bipp gehört an den Betelberg.» 🙂
Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Entsprechend liess man den späteren Nachmittag gemütlich in der Ötzibar ausklingen. Am Abend zauberte das Küchenteam erneut ein hervorragendes Essen – und dies gleich für eine rekordverdächtige Anzahl von 58 Personen.
Nach dem Znacht wurde erstmals ein neuer Spieleabend durchgeführt. In verschiedenen Spielen konnten die Lagerteilnehmer ihr Geschick, ihr Wissen und ihren Ehrgeiz unter Beweis stellen. Am 30. Dezember wurde der Morgen nochmals auf den Skis verbracht. Am Nachmittag wechselten rund 25 Clübler ihr Sportgerät und stürzten sich auf die Schlittelpiste.
Nach Pistenschluss wurde im Bödeli für das zweite Auswärtsessen parat gemacht, bevor es für den Apéro und die letzten Vorbereitungen ins Tippi ging. Das Znacht wurde anschliessend im Gaden serviert, wobei sicher niemand hungrig blieb. Wie jedes Jahr stellte dieser Abend für die Neulinge im Neujahrslager eine besondere Herausforderung dar. Beim traditionellen Handschellenausgang mussten sie ihr Wissen über den Club sowie ihr Gesangstalent unter Beweis stellen.
Punkt Mitternacht wurden sie dann wieder erlöst und konnten den Ausgang noch ausgiebig geniessen. Am letzten Tag des Jahres stand das mittlerweile etablierte Kostümskifahren auf dem Programm. Jeder hatte sich ordentlich in Schale geworfen und wollte die anderen übertrumpfen. Von einem ganzen Zoo über die Daltons bis hin zur Queen in Doppelbesetzung war alles auf den Pisten vertreten. Nach dem Treffpunkt auf dem Leiterli machte die bunte Truppe das Skigebiet unsicher.
Nach dem Zmittag im Lucky, welches vom SCN kurzerhand in Beschlag genommen wurde, liess man den Tag gemütlich in der Haslerbar ausklingen. Um 19.30 Uhr wurde dann zu Tisch gerufen und das Dreamteam in der Küche (Mone und Nicce) servierte ein hervorragendes 4-Gang-Silvestermenü.
Nach einem gemütlichen Beisammensein zog es die meisten nochmals ins Dorf, während Familien und Verletzte im Bödeli ruhig ins neue Jahr rutschten. Am Neujahrstag wurde beim Frühstück nicht gespart: Rösti und Speck durften genauso wenig fehlen wie frischer Zopf. Nach dem Zmorge hiess es bereits wieder aufräumen und putzen. Um 11.00 Uhr war es dann so weit – das Neujahrslager 2025/26 war bereits wieder Geschichte.

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